Unserer Meinung nach hat die biodynamische Landwirtschaft folgende Aufgabe: Sie will Beziehung zu allem, was uns umgibt, und Anerkennung dessen, was wir nicht oder noch nicht verstehen (was die Menschen, bis anhin übersinnlich, geistig, oder ganz einfach spirituell nannten). Diese Einsicht gibt dem Menschen die Fähigkeit, sich als Teil eines Ganzen wahrzunehmen und auch dementsprechend zu handeln. Diese Aufgabe möchten wir auch in die Gesellschaft tragen, damit Nahrungsmittelerzeugung einher geht mit Naturschutz und deren ökologischer Fussabdruck gleichbedeutend mit einem positiven Impakt wird.
Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme, direkt über die Projekt-Verantwortlichen oder via:

David Jacobsen
WeideGetreide
«Ich glaube an die Möglichkeit einer Welt, in der der Mensch in der Landwirtschaft und der Nahrungsmittelproduktion einen positiven Fussabdruck hinterlässt. Schaffen wir es, die aus Jahrtausenden langer Co-Evolution von Organismen und ihrer Umgebung evolvierten Prozesse in die Landwirtschaft zu integrieren, sehe ich ein riesiges Potential zur Regeneration unserer Ökosysteme. Dieses Potential möchte ich zusammen mit anderen Landwirt:innen erforschen, entfalten und weiter teilen»
Schulleitung BdAS, Biodynamischer Landwirt, Vater

Jolanda Gämperli
Hofindividualität
«Wenn wir nicht über die Welt, sondern mit der Welt lernen und forschen wollen, brauchen wir Räume, in denen solche Dialoge möglich werden. Im Rahmen der Forschung innerhalb der biodynamischen Ausbildung kann ein solcher Raum entstehen. Der Austausch mit den Höfen ist für mich dabei wie eine Schatztruhe voller lebendiger Erkenntnisse, die sich nur im gemeinsamen Tun und Fragen erschliessen lassen.»
Schulleitung BdAS, Sozialbegleiterin FA, Biodynamische Landwirtin

Barbara Klein
Koordination Forschung
«Was mich an meiner Arbeit im Forschungsteam zur Zeit besonders inspiriert ist die prozesshafte sehr dynamische Struktur. Jedes Gruppenmitglied bringt durch seine Geschichte und sein Wissen eine neue Dimension hinein, die auf den weiteren Verlauf der Forschung und die Ausrichtung der Projekte, starken Einfluss nimmt. Ausserdem finde ich es reizvoll und spannend Forschung zu planen und auszuführen die versucht ausserhalb des vorherrschenden Dualistischen Weltbildes (Mensch als Herrscher über die Natur) anzusetzen.»
Msc. in Ökologie, Svampkonsulentin, Baumwartin i.A., Mutter

Samuel Bähler
Hofindividualität und Sukzessiver Agroforst
«Die Faszination für die Wunder dieser Welt und der Wissensdurst, wie ich als Bauer mit den Kräften der Natur arbeiten kann, treiben mich an, gemeinsam mit dem Forschungsteam der Biodynamischen Ausbildung Schweiz innovative Projekte zu gestalten.Meine Rolle in den Projekten sehe ich als Verbindungsglied zwischen Theorie und Praxis. Ich versuche, Blüten und Boden, Pflanze und Insekt oder Ideale und Praktikabilität als Zusammenspiel zu verstehen und dabei symbiotische Beziehungen zu entdecken, die sich in Vitalität manifestieren und in unseren Lebensmitteln fortleben.»
Biodynamischer Landwirt, Vater

Moritz Weinbeer
Forschungsgarten
«Für die universitäre Naturwissenschaft ist es heute ein Leichtes, wie Goethe einst schrieb, die „Teile in seiner Hand“ zu halten. Doch oft fehlt dabei eben das „Geistige Band“ (Faust I). Um dieses hier und da zu entdecken, die Verbindungen im Lebendigen und in der Agri-Kultur sichtbar werden zu lassen, Wissenschaft ganzheitlich betreiben zu können, ist es mir eine Freude, im Forschungsgarten und in der Schule der BdAS tätig sein zu dürfen und einen solchen Impuls an die kommenden Generationen weiterzugeben.»
Steinerlehrer in Wetzikon, Promotion in Ökologie panamaischer Fledermäuse
Genossenschaft Biodynamische Ausbildung Schweiz
Ochsengasse 8
8462 Rheinau
Geschäftsstelle:
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Schulleitung
schulleitung {at} bdas.ch
Kontakt: +41 52 510 18 00



